DIY don’t buy – Verleih deinem Kleiderschrank Persönlichkeit

Filmkostümbild ist für mich die ultimative Kombination von Kreativität. Schon früh verfiel ich dem Bann der Leinwand, den 20igern und der Haute Couture. Ich lieb die Mode der alten Zeit, die Techniken dahinter und schon öfters lässt mir die Detailliebe mancher Arbeiten Tränen in die Augen steigen.

Genau diese Details fehlen mir heutzutage in der Mode. So gerne ich Minimalismus mag, jedoch fehlt mir oftmals die Persönlichkeit daran. Genau deswegen nehme ich an #DIYdontbuy2018 teil. Ich möchte 2018 beginnen diese Kunstwerke, welche ich schon jahrelang anhimmele zu kreieren und meinen Kleiderschrank in die Geschichte meiner Persönlichkeit verwandeln. Ich möchte das die Mode die ich trage zeigt wer ich bin.

Fast Fashion habe ich schon länger entsagt, ich kaufe seit ein paar Jahren fast alle Kleidungsstücke online Second-Hand. Die Qualität ist immer makellos und mir macht es nichts Kleidung zu tragen die ein Anderer vielleicht schon einmal anhatte. Jedoch bin ich mit Second-Hand Kleidung aufgewachsen.

Mein Grund mit Nähen zu beginnen

Mein Highlight als Teenager war es einmal im Store Klamotten kaufen zu gehen. Ich lag meistens nie im Trend und genau das war für mein Zwölfjähriges Ich der Grund mit dem Nähen zu beginnen. Ich wollte damals genauso coole Kleidung wie alle haben! Und wenn ich sie schon nicht kaufen konnte, dann wollte ich zumindest aus dem alten Vorhang etwas Angesagtes nähen!

Selbstgenähter schwarzer A-Linien Faltenrock mit Knopfleiste
Selbstgenähter Vintage-Rock 12colorsofhandmadefashion

Aus dem Vorhang wurde eine Jacke… Leider hatte ich jedoch die Ärmel im Eifer des Gefechtes falschrum angenäht. Die Jacke landete in der Kiste. Für mein zwölfjähriges, ungeduldiges Wesen war das kein Grund für den Nahtaufrenner. Das hielt mich nicht von wilden Versuchen mit Textilfarbe ab… Prints waren in! Also englisches Wörterbuch raus und „Amazing“ aus Jerseytop drauf!

Aus heutiger Sicht war das Top ein schrecklicher Fauxpas, aber ich nehme das einmal grinsend als Jugendsünde hin. Mein erstes tragbares Projekt war ein Upcycling Faltenjeansrock aus einer alten Hose.

Mein Berufswunsch

Nun dürfte es keinen wundern, dass ich mit fünfzehn Modedesignerin werden wollte. Nur meine Eltern sahen das natürlich anders. Also habe ich einen anderen Weg gesucht meinen Traum zu erfüllen und mit 16 Jahren gings ab zur Abendschule. Mein Ziel: Bekleidungstechnische Assistentin und dann nach Lüttich zum Kostümbildstudium.

Alles kam natürlich anders als gedacht, zuerst mein Blog, dann mein Studium in Kommunikation und Multimediadesign und nun bin ich bald fertig. Die Liebe zur Mode, zur Handarbeit hat über all‘ die Zeit jedoch nie aufgehört und 2018 wird das Jahr meines vollkommenen Comebacks an die Nähmaschine!


Willst du ebenfalls eine persönlichere Note in deinen Kleiderschrank bringen? Vielleicht ist #DIYdontbuy deine Gelegenheit dich an die Nähmaschine zu wagen! Bist du auch dabei? Falls ja lasse mir gerne deinen Link da und ich schaue auf deinem Blog vorbei!

Mein Rock ist noch 2017 im Rahmen von Selmins Aktion #12colorsofhandmasefashion entstanden 🙂

One comment

  1. Huhu
    ich finde die Idee sehr gut, auch wenn ich mangels Kenntnisse da nicht teilnehmen kann. Der Vorteil von DIY ist das man endlich wieder Dinge für Menschen und für sich macht und nicht nur Konsum. Ich verstehe bis heute nicht warum Dinge weggeworfen werden die noch tadellos funktionieren. Egal ob Mode, Technik oder sonstwas. Wir leben in einem richtigen Konsum-Hype.
    Menschen sollten mehr Dinge selbst machen, selbst reparieren oder reparieren lassen und länger nutzen.

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